Sport-Coaches organisieren Public Viewing für ukrainische Migranten

Eine tolle Stimmung herrschte bei „Public Viewing“ Veranstaltungen während der Fußball-Europameisterschaft,
die für Migranten aus der Ukraine angeboten worden waren.
Ermöglicht wurden die Events zu den drei Vorrundenspielen der ukrainischen Mannschaft durch die Organisation des Sportkreises Odenwald
und den Sport-Coaches aus 4 Odenwälder Kommunen.
Sehr lobenswert war die Bereitschaft der TSG Steinbach, deren Vorstand das Vereinsheim zur Verfügung stellte und vor allem das
Entgegenkommen des Vereinswirtes Peter Coyne, der seine Öffnungszeiten auf Wunsch der Organisatoren ausweitete.
Die entstandenen Kosten wurden aus dem Sondervermögen zur Förderung der Migration des Sportkreises Odenwald gedeckt,
das aus Mitteln des Landessportbundes Hessen gespeist wird. Diese Gelder stehen darüber hinaus auch für
Vereine zur Verfügung, die sich im Bereich der Migration besonders engagieren. Außerdem erhalten Kommunen wie Bad König,
Erbach, Höchst und Michelstadt, die Sport-Coaches im Einsatz haben, Fördergelder vom Hessischen Ministerium des Inneren und für Sport,
die ebenfalls für derartige Zwecke verwendet werden können.
Mehr als 150 junge und alte Frauen und Männer sowie deren Kinder waren es letztendlich, die sich zu den Veranstaltungen in Steinbach
zusammengefunden hatten.  Elke Seipp-Guthier, Sport-Coach aus Bad König, meinte: „Es hat mich sehr beeindruckt und berührt, wie alle
Zuschauer beim Abspielen der ukrainischen Nationalhymne aufstanden, die Hand aufs Herz legten und kräftig mitsangen.“
Überhaupt sei die Stimmung während der Spiele sehr locker gewesen und die ukrainische Mannschaft wurde auch in weniger
starken Momenten stimmgewaltig unterstützt. Vor allem die Tore und der Sieg über die Slowakei wurden überschwänglich gefeiert.
Benjamin Reimer, Erbacher Jugendpfleger und Sport-Coach, der kurz zuvor mit einigen ukrainischen Jugendlichen beim
Training der ukrainischen Nationalmannschaft in Wiesbaden gewesen war, kommentierte schmunzelnd: “
Die Atmosphäre im Vereinsheim der TSG war fast so toll wie im Wiesbadener Brita-Stadion.“
 Christel Zill aus Momart, Sport-Coach Kollegin von Seipp-Guthier, freute sich, dass dieses Angebot des Sportkreises auf so
gute Resonanz gestoßen war und aus den Reaktionen der Zuschauer spürte sie große Dankbarkeit, dass es den Ukrainern
ermöglicht wurde im großen Kreis gemeinsam mit zu fiebern und zu feiern


 

Odenwälder Sportcoach organisieren Ausflug

Riesengroß war die Nachfrage auf ein Angebot der Odenwälder Sportcoach eine Busreise zum öffentlichen Training der ukrainischen Fußball-Nationalmannschaft in Wiesbaden zu organisieren. Es hatte sich unter den Ukrainern sehr schnell herumgesprochen, sodass Anmeldungen aus allen Odenwälder Kommunen bei den Organisatoren eingingen.

Dass das Ganze aber im geplanten großen Stil daran scheiterte, dass es einfach nicht möglich war genug Busplätze zu chartern hatte niemand auf dem Schirm. „Wir haben in der ganzen Region alle Busunternehmen telefonisch abgeklappert“ meinte Christel Zill, Sportcoach aus Bad König, „und uns überall Absagen eingehandelt. So mussten wir halt unsere Pläne begraben und die Aktion in erheblich abgespeckter Form durchführen.“ „Andrerseits löste sich damit auch unser nächstes Problem, für rund 100 Personen E-Tickets zu besorgen, in Luft auf“ ergänzte ihre Kollegin Elke Seipp-Guthier.

Auch der Erbacher Sportcoach Benjamin Reimer hatte seinen Kleinbus schnell voll und konnte bei weitem nicht alle Anfragen erfüllen. So mache er sich letztendlich mit seiner Gruppe auf den Weg nach Wiesbaden und wurde dabei von einigen privaten Pkws begleitet, die alle vollbesetzt waren. 

Für diejenigen, die es dann in die Brita – Arena geschafft hatten wurde allerdings der Ausflug ein voller Erfolg.  Sie verfolgten nicht nur das Training der ukrainischen Fußballer sondern hatten im Anschluss daran Gelegenheit, einige Spieler hautnah kennen zu lernen. Denn etliche von dem Team ließen es sich nicht nehmen ihre Odenwälder Fans zu begrüßen und schrieben fleißig Autogramme.

Auf der Heimreise gewann Reimer wegen der tollen Stimmung in seinem Bus den Eindruck, dass seine jungen Mitfahrer von diesem Ausflug ganz begeistert waren und ihn wohl noch sehr lange in bester Erinnerung behalten werden.

Einige Fans der ukrainischen National-Mannschaft  (Foto: Jugendpflege Erbach)

Text: Klaus-Dieter Neumann, Sportcoach


 

Odenwälder Sportcoachs intensivieren Zusammenarbeit

Einen erfolgversprechenden Neustart für gemeinsame Aktivitäten haben die Sportcoachs aus 4 Odenwälder Kommunen hingelegt, die sich in Michelstadt im Stadtteilzentrum „Mittendrin und bunt“ erstmals zusammengefunden hatten. Initiiert wurde dieses Treffen vom Integrationsbeauftragten des Sportkreises Odenwald Klaus-Dieter Neumann, der schon in der Zeit vor Corona in diesem Aufgabenbereich und als Sportcoach unterwegs war.  „Wir haben in der Zeit nach der Migrationswelle von 2015 schon sehr intensiv und produktiv zusammengearbeitet“ meinte er bei der Begrüßung, „und ich bin recht zuversichtlich, dass wir an diese erfolgreiche Periode – wenn auch unter etwas anderen Vorzeichen - anknüpfen können.“ 


Nicht mehr im Boot ist Oberzent, das derzeit keinen Sportcoach im Einsatz hat. Aber der dortige Jugendpfleger René Tun hat zugesichert, dass er sich nach Möglichkeit gerne an gemeinsamen Aktivitäten beteiligen würde. Zu den alten Hasen gehören Christel Zill und Elke Seipp- Guthier aus Bad König, die seit Anbeginn sehr engagiert dabei sind und sich vor allem um das Wohl von immigrierten Frauen kümmern. Wie Zill berichtete, werden besonders Schwimmkurse für Muslima gut frequentiert und auch Yoga-Kurse sowie ein Angebot für Selbstverteidigung kommen gut an. Ebenso lange dabei ist Harald Staier aus Höchst, dem es besonders am Herzen liegt, dass Frauen und Männer in Sportvereinen Fuß fassen.


 Neu in diesem Kreis ist Benjamin Reimer, der als Jugendpfleger in Erbach schon sehr viel Erfahrung in der Jugend-Sozialarbeit gesammelt hat und nun als Sportcoach-Tandem gemeinsam mit Mariusz Rutkowski verstärkt auch bei erwachsenen Migranten aktiv werden möchte. Neu in der Runde sind auch Anika Gross und Maic Brechenser als frisch gekürte Sportcoachs von Michelstadt, die mit dieser Aufgabe völliges Neuland betreten. Sie sind mit der Initiative skate aid Odenwald beruflich im pädagogisch-therapeutischem Bereich tätig und haben fundierte Kenntnisse im sozialen Jugend- und Schulbereich. Sie finden es genau wie Reimer gut, dass man vom Erfahrungsschatz der Älteren profitieren könne und das Rad nicht noch ein zweites Mal erfinden muss. Wichtig sei auch das Netzwerk, in das die langjährigen Sportcoachs eingebunden sind und das in Diakonie und LSBH sowie Ehrenamtsagentur und Wir – Koordinationsstelle beim Landratsamt in Erbach reicht.  Aus der Fülle der Diskussionsvorschläge und Ideen hat sich ein Ausflug zur ukrainischen Fußball-Nationalmannschaft nach Wiesbaden herauskristallisiert, der allerdings kurzfristig umgesetzt werden muss. Weitere Vorschläge sind nun in der Planungsphase und sollen bei künftigen Treffen konkretisiert werden.  Zill bemerkte zum Abschluss: „, Das Kennenlernen und der erste Erfahrungsaustausch in diesem neuen Kreis finde ich sehr wichtig und ich freue mich, dass wir gleich zu Beginn in einen solch kreativen Ideen- und Meinungsaustausch gefunden haben.“


Text und Foto: Klaus-Dieter Neumann

Veränderungen im Sportkreis Vorstand 11.05.2024

Personelle Veränderungen ergaben sich im Vorstand des Sportkreises Odenwald. Obwohl erst im Jahr 2025 Neuwahlen anstehen, mussten nun Wechsel vorgenommen werden. So scheiden aus dem Vorstand aus: Rechnerin Jessica Peters und die Beauftragte für Fortbildung Erwachsene Mareva Oberleitner. Beide wurden in einer kleinen Feierstunde nun mit den besten Wünschen für die Zukunft aus ihren Positionen verabschiedet. Der Vorsitzende des Sportkreises Wolfgang Fröhlich dankte für die immer sehr gute Mitarbeit. Jessica Peters war 7 Jahre lang Rechnerin und Mareva Oberleitner 6 Jahre im Ehrenamt tätig. Fröhlich bedauert den Weggang und übergab je einen Gutschein und Blumen.

Herzlich begrüßte er auch in diesem Zusammenhang zwei neue Mitglieder in den Reihen des Vorstandes. Als neue Rechnerin hieß er Johanna Glenz willkommen und als Mitglied für den Jugendausschuss Karina Kiermeier. Beide erhielten ein Empfangspräsent. Im Laufe der Woche wird es auch noch einen Wechsel bei den Schulsportkoordinatoren geben. So wird Mariusz Rutkowski ausscheiden und Lisa Lotter wieder nach ihrer Elternzeit zurückkehren. Weiterhin unbesetzt ist die Stelle des Stellvertretenden Vorsitzenden.     

Bild von links nach rechts: Wolfgang Fröhlich, Mareva Oberleitner, Ehrenvorsitzender Wolfgang Schmucker, Jessica Peters, Johanna Glenz und Karina Kiermeier. 


 

 

Sportabzeichen-Verleihungsfeier in Bad König am 02.05.2024

„Ein bisschen geht’s es ja aufwärts,“ meinte Sportabzeichen-Referentin Dagmar Lode schmunzelnd bei ihrer Begrüßung zur diesjährigen kreisweiten Sportabzeichen-Verleihungsfeier, „immerhin sind wir einen Monat früher dran als im Vorjahr. Vielleicht schaffen wir es, im nächsten Jahr zu unserem traditionellen Termin am Frühlingsanfang zurückzukehren. Ich danke daher allen, vor allem den Kindern für die Geduld, die sie erneut aufbringen mussten.“  Lode hieß in der Bad Königer Wandelhalle neben den zu ehrenden erfolgreichen Absolventen und den Stützpunktleiterinnen und -leitern den Sportkreisvorsitzenden Wolfgang Fröhlich sowie die Ehrenvorsitzenden Klaus-Dieter Neumann und Wolfgang Schmucker willkommen. Sie bedankte sich darüber hinaus bei Landrat Frank Matiaske für die erneute großzügige Bücherspende.

Lode informierte anschließend über die Ergebnisse des Jahres 2023. “ Mit lediglich 562 Abnahmen haben wir bei der Beteiligung unserer Sportlerinnen und Sportler leider wieder ein schwaches Ergebnis“ zog sie ein Fazit, “alters- oder verletzungsbedingt fällt halt immer wieder der eine oder andere aus. Auch bei den Schulen ist die Beteiligung um die Hälfte gesunken. Spitzenreiter unter den Grundschulen war die Grundschule Mossautal mit 46 Abnahmen und von den weiterführenden Schulen die Theodor-Litt-Schule Michelstadt mit 35 Sportabzeichen. Unter den 13 Vereinen, die Sportabzeichen abnehmen, waren im vergangenen Jahr die TSG Bad König mit 105 Abnahmen vor dem TSV Höchst mit 62 und dem KSV Reichelsheim mit 60 Teilnehmerinnen und Teilnehmern die erfolgreichsten.“

Mit Urkunden, Anstecknadeln und einem Geschenk wurden von Lode zuerst 6 Kinder und Jugendliche geehrt, die das Sportabzeichen bereits zum fünften Mal in Gold erworben haben. Eine Jugendliche legte zum 10x Gold ab. 29 Erwachsene wurden für ihre mehrfache erfolgreiche Absolvierung geehrt, darunter 28 Erwerber, die das Sportabzeichen mindestens zehn und bis zu 44-mal geschafft haben. Besonders gewürdigt wurde Karl-Heinz Menzel für seine 57. erfolgreiche Teilnahme.

Fröhlich gratulierte in seinen Grußworten allen Geehrten zu ihren erfolgreichen Leistungen, dankte den Stützpunktleiterinnen und -leitern für ihr hohes Engagement und meinte: „Als Lichtblick in der derzeitigen Entwicklung betrachte ich die Tatsache, dass alle Stützpunktleiterinnen und -leiter  weiterhin mit hohem Engagement bei der Sache sind und über den ganzen Odenwaldkreis verteilt den Trainingsbetrieb anbieten.“ Darüber hinaus wünschte er allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern für die beginnende Sportabzeichen-Saison alles Gute und viel Erfolg.

Abschließend bedankte sich Lode nochmals bei den Stützpunktleiterinnen und -leitern und überreichte jedem ein Präsent.

 

Auf dem Bild von links: Leonard Schmidt mit 5xGold, Adam Schleucher, Stützpunktleiter des TSV Höchst, Adrian Geist mit 5xGold

Text und Bild: Petra Weigel

 

 

Gelder in Höhe von 22.135,-- für 10 Odenwälder Vereine

Förderbescheide in Höhe von rund € 22.135,37,-- hat der Sportkreisvorsitzende Wolfgang Fröhlich

aus dem Vereinsförderungsfonds des Landessportbundes Hessen an 10 Vereinsvorsitzende

am 04. April 2024 übergeben. „ Es konnten alle Anträge für Baumaßnahmen und Sportgeräte aus dem 4. Quartal 2023 berücksichtigt werden, der Zeitraum für die Bewilligungen durch den Landessportbund hat sich mittlerweile auf 6 Monate verkürzt“, merkte Fröhlich an, sehr zur Freude der Anwesenden und des Sportkreisvorsitzenden. Anschließend gab er Informationen zu allen Förderungen des Sportkreises für seine Vereine auch mit dem Hinweis auf die Homepage.

Der höchste Betrag von fast € 6.300,-- ging an den Odenwälder Reiterverein mit seinem Vorsitzenden Jörg Meyer für neue Spiegel in der Reithalle. Uwe Stein, 1. Vorsitzender des GSV Breitenbrunn, freute sich über zwei Bescheide mit einer Summe von € 1.512,46,-- für eine Beregnungs-/Bewässerungsanlage sowie Turngeräte. Der Kultur- und Sportverein Reichelsheim vertreten durch seinen Vorsitzenden Jürgen Göttmann erhielt € 3.155,10 zum Bau eines Street-

Soccerplatzes. Thomas Kreß, Vorsitzender des Tennisclub Mossautal freute sich über € 3.808,80

zur Sanierung des Tennisplatzes. Der Judo-Club Erbach vertreten durch seinen Geschäftsführer

Manfred Schneider nahm € 2.597,11 für die Anschaffung von Matten entgegen. Sascha Weigel 

Vorsitzender des Postsportverein Erbach-Michelstadt nahm zusammen mit seinem Vorstand Marius Mohr und Zhivka Weigel € 1.984,90 für die Anschaffung von Monitoren und Sportgeräte der Schützen entgegen. Der TSV Hainstadt mit seiner Vorsitzenden Diana Büchner erhielt € 1.439,95

für 2 Jugendfußballtore. Daniel Weber stellvertretender Vorsitzender und Schriftführer des Tennisclub Michelstadt freute sich über € 1.115,51 für einen Defibrillator mit Geräteschrank

und zu guter letzt nahm Rainer Hoppmann Vorsitzender des Volleyballclub Erbach € 258,87 für den

Kauf von Netzen mit Taschen entgegen. Im Anschluss an die Übergabe gab es eine Vorstellungsrunde - jeder Verein stellte sich kurz vor und sprach seine Probleme und Ziele an. Es folgte ein reger Gedankenaustausch und Fröhlich bedankte sich noch einmal für die gelungene

Veranstaltung.

 

 

Foto von links nach rechts:

Marius Mohr, Zhivka Weigel, Sascha Weigel (alle PSV Michelstadt-Erbach), Susanna Ostheimer,

Manfred Schneider (beide Judo-Club Erbach), Wolfgang Fröhlich SK, Uwe Stein (GSV Breitenbrunn),

Rainer Hoppmann (VC Erbach), Thomas Kreß (TC Mossautal), Daniel Weber (TC Michelstadt),

Diana Büchner (TSV Hainstadt), Jörg Meyer (ORV Erbach), Jürgen Göttmann (KSV Reichelsheim)

Zuschüsse aus dem Vereinsförderungsfonds des Landessportbundes Hessen

Die Bewilligungsbescheide für das 3. Quartal 2023 mit einer Fördersumme von über € 11.000,-

konnten am 07. Februar 2024 vom Sportkreisvorsitzenden Wolfgang Fröhlich an 7 Odenwälder Vereine übergeben werden. Der KSV Haingrund mit seinem Vorsitzenden Gerald Schäfer erhielt eine Förderung in Höhe von € 1.000,- für Baumaßnahmen. Für die Spvgg. Kinzigtal gab es € 789,46 für eine neue Pumpe der Beregnungsanlage. € 550,77 nahm Friedrich Schweizer, Rechner vom Turnverein Michelstadt, entgegen. Das Geld wird für die Sanierung der Wegedecke an der Turnhalle verwendet. Ernst-Dieter Walther, Vorsitzender des TSV Seckmauern erhielt einen Bescheid in Höhe von € 7.100,00 zum Bau eines neuen Kabinentraktes. Der TSV Günterfürst mit Horst Spatz erhielt eine Förderung in Höhe von € 584,95 zur Beschaffung von Minitoren für die Kinder-Fußball-abteilung. Vorsitzender Hans-Jürgen Schmidt von der SG Sandbach freute sich über € 219,90 ebenfalls für Minitore. Einen Bescheid über € 1.058,80 nahm Axel Jochim, Vorsitzender des Tischtennisclub Mümling-Grumbach, für Tischtennisplatten entgegen.

Im Anschluss an die Übergabe gab es einen regen Gedankenaustausch aller Teilnehmer über positives und negatives in ihren Vereinen.

Text und Bild: Petra Weigel

von links nach rechts: Gerald Schäfer, Horst Spatz, Friedrich Schweizer, Jens Weyrich, Hans-Jürgen

Schmidt, Axel Jochim, Ernst-Dieter Walther und Wolfgang Fröhlich SK

 

Zufriedenstellendes Fazit beim Sportabzeichen 14.01.2024

„Die Saison ist wieder recht gut gelaufen und hat auch richtig Spaß gemacht“ kommentierte Roland Holetz als Stützpunktleiter vom KSV Michelstadt den letztjährigen Verlauf der Sportabzeichen Abnahme im Erbacher Sportpark, „alle Teilnehmer waren mit großer Begeisterung bei der Sache und vor allen Dingen hat sich keiner verletzt.“ Er ist als Prüfer sowie aktiver Athlet dabei und organisiert die Übungseinheiten gemeinsam mit Heike Medelnik vom TSV Erbach.
Sie schloss sich dem Kommentar von Holetz an und meinte: „Unsere Übungsstunden konnten trotz der teilweise sehr hohen Temperaturen in gewohntem Rhythmus ablaufen und haben uns wieder Teilnehmerzahlen beschert, die dem langjährigen Durchschnitt entsprechen.“
Wie auf dem Bild zu erkennen ist sinken die Teilnehmerzahlen zum Ende der Trainingseinheiten witterungsbedingt. Allerdings wird von einigen Absolventen bis zum letzten Abend gekämpft, um zum Beispiel in der technisch schwierigen Schleuderball-Disziplin wie durch Raimund Gerbig doch noch eine Verbesserung zu erzielen.
An den Mittwochabenden konnten nicht so viele Neulinge wie in den Vorjahren begrüßt werden. Andrerseits wurden auch langjährige „alte Hasen“ vermisst, die verletzungs- oder auch altersbedingt nicht teilnehmen konnten.
Erfreulicherweise war wieder eine große Gruppe der Odenwälder Rennschnecken dabei, die seit einigen Jahren auf Initiative von Sarah von Kutzleben teilnehmen.
„Diese Gruppe bringt so richtig Leben in die Trainingsstunden und alle beweisen, dass sie nicht nur bei Langstreckenläufen, sondern auch beim Schwimmen und den technischen Disziplinen sportlich richtig gut drauf sind“ meinte Heini Knust, der nicht nur selbst das Sportabzeichen seit Jahrzehnten ablegt, sondern darüber hinaus zu einem unentbehrlichen Helfer geworden ist. 
So hatten die Prüfer zeitweise alle Hände voll zu tun, um den Ansprüchen gerecht zu werden und waren so manches Mal über die geplanten Übungsstunden hinaus aktiv.
Holetz lobte in diesem Zusammenhang die große Disziplin der Sportler, die bei allem Eifer rücksichtsvoll und sehr hilfsbereit miteinander umgingen.  
„Dieses Verhalten der Sportlerinnen und Sportler erleichtert uns natürlich sehr die Durchführung des Übungsbetriebes“ meinte Holetz, „man motiviert sich gegenseitig und freut sich gemeinsam über jede gute Leistung.
“ Beide Stützpunktleiter sehen darin auch die Grundlage für den Erfolg des Sportabzeichens
- nicht nur in ihrer Gruppe-, da Geselligkeit, gute Laune sowie geschlechter- und generationen-übergreifendes Miteinander wesentliche Bestandteile des gemeinsamen Trainings sind und keinerlei Konkurrenz- oder Neiddenken spürbar ist. 
„Was KSV Michelstadt und TSV Erbach hinsichtlich des Zuspruchs zum Sportabzeichen erfahren haben gilt auch für die anderen 11 Stützpunkte im Odenwaldkreis“ konstatierte Dagmar Lode aus Reichelsheim, die für den hiesigen Sportkreis als Sportabzeichenbeauftragte im Amt ist und hierbei von Larissa Troßmann aus Bad König unterstützt wird.
„Die Teilnehmerzahl hat sich auf einem erfreulichen Niveau stabilisiert aber noch nicht die Zahlen vor Corona erreicht. Unser Fazit ist zufriedenstellend dennoch hoffen wir auf einen weiteren Aufschwung in diesem Jahr.“ Von den Vereinen wurden knapp 400 Absolventen gemeldet.
Von den Schulen nicht ganz 200, allerdings fehlt hier noch eine Nachmeldung. Die größte Beteiligung wurde für Bad König gemeldet - darunter überraschend viele Familien-, gefolgt von Höchst und Reichelsheim.     

Text und Bild: Klaus-Dieter Neumann
von links: Thomas Henkel, Werner König, Heini Knust, Raymund Gerbig.